Kappungsgrenze

Die Kappungsgrenze bezeichnet die gesetzliche Begrenzung einer Mieterhöhungsmöglichkeit.
Es gibt zwei unterschiedliche Kappungsgrenzen im deutschen Mietrecht.
Die eine ist die ortsübliche Vergleichsmiete, die nicht um mehr als maximal 20% überschritten werden darf.
Die zweite besagt, dass innerhalb von 3 Jahren die Miete nicht mehr als um 20% angehoben werden darf. Das gilt auch wenn dabei die ortsübliche Vergleichsmiete nicht erreicht wird.
Im Mietrecht finden sich die entsprechenden Regelungen in den §§ 535 ff. BGB.